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Monatsrückblick Juni 2021: 1A-Aufregung!

Jul 6, 2021 | Persönliches

Adrenalines Foto-Abenteuer

Ich bin nicht so der Techie. Aber seit ich beschlossen habe, online mehr zu schreiben und damit meine private und berufliche Leidenschaft noch mehr zu verzahnen, war mir eins klar: Dieses eine Wunder-der-Technik-Teil brauch ich wirklich! Wie komme ich sonst an die vielen Fotos, die man in gefühlten Unmengen für die eigenen Artikel nun halt mal braucht?

Bis vor 6 Wochen wusste ich noch vor lauter digitaler Ignoranz nicht mal, wie besagtes Gerät richtig heißt und bekam auf Facebook, als ich von meinem Vorhaben berichtete, von einem Freund auch postwendend die liebevolle Korrektur: „Annette, so eine Handystange nennt man Selfiestick.“ Ein Glück hab ich Freunde! Diese klaffende Bildungslücke hätte mir ja noch ewig nachhängen können …

Also bestellte ich ganz aufgeregt. Und das gleich dreimal! Das erste Mal, weil ich die Kombi aus Stick und Stativ (da hat sich jemand sinnvolle Gedanken gemacht – toll!) haben wollte. Dann mahnte wieder jemand, dass ich doch hoffentlich auf die – Achtung – bluetoothige Selbstauslöserfunktion geachtet hatte. Ach ja! Ah, nee. Hatte ich natürlich nicht. Also bestellt ich neu. Da funktionierte aber selbst mit fachkundiger Unterstützung das vielbeschworene Feature einfach nicht. Schließlich bestellte ich zum dritten Mal. Einen Selfiestick als Stativkombi mit Selbstauslöser. Endlich. Hurrah.

Ich vermute, dass sich bei der ersten Inbetriebnahme das in mir angestaute Adrenalin vom ganzen Her und Her irgendwie auf dieses Gerät übertragen haben muss. Jedenfalls ging dann mein erstes, eigenes, echtes selbstausgelöstes Selfiestick-Selfie– zackbumm! – rasend schnell. Schneller als ich gucken konnte. Im ganz wörtlichen Sinn. Siehe oben.

 

Erkenntnis am Bade-Steg

Und was soll ich sagen: Ich bin begeistert. Mein Leben hat sich seitdem grundlegend verändert. Ich komme zu nichts mehr! Dafür hab ich Spaß beim knipsenden Ausprobieren – das ist schließlich auch was wert. Und ich hatte so viel Vorfreude. Genau genommen durch das Bestellchaos zweimal mehr als ja normal gewesen wäre. Hmm. Ich sitze auf dem Badesteg von Freunden und sinniere zwischen Schilf und Ruderboot in die Sonnenstrahlen hinein:

Was sagt mir das? Vielleicht ließe sich das mit allen Missgeschicken so machen. Man könnte häufiger den Spieß umzudrehen, wenn mal wieder etwas länger dauert, schiefgeht oder einem womöglich sogar die Laune verderben will. Jap. Ich beschließe, mir in solchen Momenten öfter zu sagen: Was soll’s – es verlängert die Vorfreude aufs Endergebnis! Und die werde ich genießen … Oh hello, liebes Lerner-Mindset.

 

Websiten-Action

Pins und Posts und Postings auf Social Media wären in einem Blogger-Abenteuer in Sachen Sichtbarkeit sehr sinnvolle Begleiter … das hab ich schon gelernt. Aber weil ich mich mit denen und dem dazugehörigen Workflow erst noch anfreunden muss, gab es in diesem Monat eine echte Pin-Post-Pleite. (Das, was mir aber an Posts und Postings aber schon mal wahnsinnig sympathisch ist, ist das deutsche Wort, das in ihnen steckt. Denn ich liebe Post. Im Sinne von analogen, handgeschriebenen Urlaubskarten und so. Vielleicht bekomme ich ja diesen Sommer wieder welche. Die Lernraum-Anschrift findet sich ganz leicht im Impressum … Oh. Ich schweife ab.)

Was stattdessen stattgefunden hat, war ganz viel wesentliche Websiten-Action. Ich kann hiermit stolz verkünden: Ich habe meinen Blog aufgebaut! Er ist am Start! Man schon was sehen und lesen! Und es gibt sogar schon 4 thematische Kategorien! Die sind zwar noch nicht randvoll mit Artikeln, aber das ist ja die Natur aller Anfänge – dass etwas wächst. Aber genau darauf freue ich mich: aufs Schreiben, das dadurch wieder einen festen Platz in meinem Arbeitsalltag bekommt!

Operation Kooperation

Es gibt diese mysteriösen Momente: An einem Freitag vor Feierabend klingelte mein Telefon, als ich gerade noch im LernRAUM war und eigentlich schon gar nicht mehr rangehen wollte. Und dann war am anderen Ende Gott. Oder sagen wir es erstmal etwas weniger metaphorisch: Philipp. Es kam mir vor wie die Gebetserhörung oder das Gesetz der Anziehung oder wie man es nennen mag, wenn man einen Gedanken oder eine Idee länger in sich bewegt, überlegt, wie man die Umsetzung anstellen könnte – und dann kommt das fehlende Puzzleteil einfach zu einem!

Kurzum: Ich wollte schon länger einen Best-of-Lerncoaching-Kurs für Gap-Year-Leute und Studieneinsteiger machen, in den ich alles reinstecken würde, was man in Sachen Lernen fürs Leben w.i.r.k.l.i.c.h. braucht. Was die Schule einem nicht beibringt. Was nebenbei natürlich auch die Ergebnisse verbessert, aber vor allem die Grundlagen, Haltungen, das Mindset und die besten Praxis-Tools für gelingendes Selbstmanagement bei Unlust, Unbehagen und Unwegbarkeiten vermittelt. Und besagter Philipp, Berufsberater und Bekannter von mir, suchte für seine Idee genau so jemanden wie mich! Das war der Moment für – tataaaa! – unsere Experten-Kooperation.

Ab Herbst wird es einen feinen, kleinen, überregionalen Online-Masterkurs für Erstsemester geben. Die ersten Interessenten sind auch schon da (nein, nicht der tierische Zaungast – ganz real), und ich frage mich, ob ich überhaupt noch genug Adrenalin für den Juli und den Rest des Jahres übrig haben werde. Ist das a.u.f.r.e.g.e.n.d!

(Nur damit kein Missverständnis aufkommt: Mit Kurs-Interessenten sind reale Anwärter gemeint und keine neugierigen Zaungäste wie dieser hier aus meiner idyllischen Hof-hüten-Woche vor der Abendfütterung. Aber ich hatte quasi noch ein nettes Foto übrig – wer hätte mir das vor 6 Wochen geglaubt? – und wollte gern mein Versprechen aus dem Mai-Rückblick einlösen …)

 

 

Was sonst noch los war:

 

  • Ich bin jetzt Teil der Content Society, dem Jahreskurs zum Bloggen der famosen Judith Peters – und ich erwarte mit Vergnügen die Aufgaben und den Austausch in dieser Schreibergemeinschaft in den nächsten 12 Monaten. (Übrigens: Wer Lust hat, auch mal mit Judith ins Bloggen einzutauchen, kann sich hier zu ihrer kostenlosen Challenge von 12.-18.Juli anmelden. She is amazing!)
  • Sommergarderobe genäht. Ok, angepasst trifft es eher. Ich bin so was wie meine eigene Änderungsschneiderei – meine freizeitliche Rebellion gegen zu viel Kopfarbeit und Fast Fashion. Das aquafarbene Teil auf dem Steg-Foto, das nicht als luftige Tunika zu erkennen ist :), ist eins der Ergebnisse.
  • Apropos Sommer. Hier war schon grandioser Vorsommer. Und ich hab nicht nur einen herrlichen Hof im nahen Herzogtum gehütet (wundervoller Workspace!), sondern auch jede Gelegenheit für Ausflüge und Auszeiten genutzt – sowie ans Fotografieren gedacht:

 

Ausblick auf den Juli:

Sommerpause! Ich verordne mir dieses Jahr den ganzen Juli frei, denn die Anstrengungen aus April und Mai fordern ein „Sommersanatorium“ – und mich erwarten südliche Grillabende, eine Freiburger Fotosession, ganz viel norddeutsche Fahrradtour-Frischluft und Beine- und Seelebaumeln auf dem Balkon.

Damit ich dann reinhauen kann in Sachen Onlinekurs-Planung, Webinar und neue Workshops neben dem normalen LernRAUM-Leben ab August. Uiuiui. Schönen Juli, wonderful people!  

 * * *

Ich bedanke mich fürs Lesen! Wenn du erzählen magst, welchen Eindruck dein Juni hinterlassen hat oder worauf du dich demnächst freust, dann lass gern einen Kommentar da. (Ich mag ja „Post“ – und Blogkommentare gelten bei mir quasi als Handschriftgrüße. :))

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